Tilidin (Retardtabletten)

Tilidin ist ein Schmerzmittel das bei starken Schmerzen eingesetzt wird.

Die Wirkung zählt zu den Opiaten, dabei beträgt dien Intensitität ein Fünftel der Wirkung von Morphin.

  • Verschreibungspflichtig
  • Wirkt gegen starke schmerzen

In Tilidin finden Sie den gleichnamigen Wirkstoff Tilidin hydrochlorid, welcher zur Gruppe der Opioide gezählt wird.

Demzufolge zeichnet sich das Medikament durch seine schmerzstillende Wirkung aus.

In der Regel kommt Tilidin bei starken bis zu sehr starken, akuten und chronischen Schmerzen zum Einsatz.

Tilidin Retardtabletten fallen nicht unter das Betäubungsmittelgesetz. Diese langsam wirkenden Tabletten sind mittels ärtzlicher Verordnung erhätlich.

Retardtabletten wirken schleichend. Der Wirkstoff wird langsam über merhere Stunden hinweg abgegeben. Es werden daher weniger Tabletten benötigt.

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 Tilidin wird als synthetisch geschaffene Substanz bezeichnet.

Das bedeutet, das Medikament stammt nicht aus natürlichen Quellen, sondern wird komplett in einem Labor hergestellt.

Es ist ideal für die Behandlung von starken bis sehr starken Schmerzen geeignet, wobei Sie sich vor der Einnahme mit einem Facharzt beraten sollten. Immerhin handelt es sich bei Tilidin um ein rezeptpflichtiges Medikament. Der enthaltene Wirkstoff setzt sich an die opioiden Rezeptoren des Gehirns.

Diese sind für das Schmerzempfinden im Rückenmark sowie dem Gehirn verantwortlich. Sobald die Substanz angekommen ist, wird das gesamte Schmerzabwehrsystem des Körpers beeinflusst.

Vergleichen Sie die Wirkung von Tilidin mit dem ebenfalls zu den Opiaten zählenden Morphin, fällt die Wirkung beim Medikament, nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation, rund um ein Fünftel schwächer aus.

In den meisten Fällen kommt Tilidin als schmerzstillendes Betäubungsmittel bei chronischen beziehungsweise rheumatischen Schmerzen zum Einsatz.

Auch bei der Krebstherapie ist Tilidin nicht ungewöhnlich. Weiterhin wird das Schmerzmittel als Schmerzprophylaxe vor operativen Eingriffen genutzt, wenn nach der Operation starke Schmerzen zu erwarten sind.

Dosierung von Tilidin

Die Häufigkeit der Einnahme hängt grundsätzlich mit den Schmerzen zusammen.

In manchen Fällen reicht es vollkommen aus, wenn Sie das Schmerzmittel einmalig einnehmen.

Allerdings kann Tilidin auch in Folge einer Langzeittherapie verabreicht werden. Hier gilt, dass Sie sich vorher mit Ihrem Arzt beraten sollten.

Generell ist die Einnahme von Tilidin nicht eigenständig zu beginnen, da es sich um ein rezeptpflichtiges Medikament handelt.

Für die Einnahme liegt das Schmerzmittel in Tabletten- und Tropfenform vor.

 

Besonderheit der Retardtabletten

Zusätzlich lassen sich die Tabletten in normale und Retard-Präparate unterteilen.

  • Letzteres hat den Vorteil, dass die Wirkstoffe verlangsamt freigesetzt werden.

Dadurch tritt der schmerzstillende Effekt zwar später auf, hält dafür aber länger an.

Daher müssen Retard-Tabletten in der Regel nur zweimal pro Tag eingenommen werden.

Zeitpunkt der Einnahme

Verwenden Sie Tilidin hingegen als Tropfen oder normale Tabletten, ist eine Einnahme von bis zu sechsmal pro Tag erlaubt.

Aber auch diese Einnahme hängt vollends von der ärztlichen Anweisung ab.

Beginnen Sie mit der ersten Tablette oder Tropfen, sollten Sie stets die niedrigste Dosierung wählen. Wichtig ist, dass Sie die Zeitabstände von etwa 12 Stunden gründlichst einhalten.

Haben Sie dennoch einmal die Einnahme vergessen, nehmen Sie auf keinen Fall die doppelte Menge ein.

Sollte die Zeitspanne bis zur nächsten Einnahme hingegen länger als acht Stunden sein, können Sie das Schmerzmittel bedenkenlos einnehmen.

Sobald die letzte Verwendung weniger als acht Stunden zurückliegt, warten Sie auf den nächsten Termin.

Probleme bei Überdosierung

Es kann vorkommen, dass Sie aufgrund von starken Schmerzen nicht mit der Einnahme von Tilidin warten können. Ist das der Fall, müssen Sie Ihren Zyklus umstellen und den neuen Einnahmeplan anpassen.

Erneut zu erwähnen ist, dass Sie auf keinen Fall die doppelte Menge nehmen dürfen. Das kann schnell zu Störungen im geregelten Bewegungsablauf führen.

Aber auch Benommenheit, gesteigerte Reflexe oder Bewegungsunruhe sind üblich.

In Ausnahmesituationen kommt es sogar zu Atemproblemen oder Atemstillstand. Liegt der Verdacht einer Überdosierung nah, informieren Sie sofort Ihren Arzt.

Kontrollieren Sie als Erste-Hilfe-Maßnahme die Bewusstseinslage.

Dauer der Einnahme

Je nach Schmerzart können Sie Tilidin als Kurz- oder Langzeittherapie anwenden.

Achten Sie aber immer darauf, dass Sie Behandlung mit Tilidin nicht abrupt beenden. Ansonsten kämpft der Körper mit Entzugserscheinungen. Besser ist, wenn Sie die Dosierung schrittweise reduzieren.

Aber auch die Dauer bis zur ersten Wirkung ist unterschiedlich. Die enthaltenen Substanzen werden in der Leber zu Bisnortilidin und Nortilidin verstoffwechselt.

Erst im Anschluss erfolgt die schmerzbetäubende Wirkung. Der Effekt hält bei normalen Tabletten rund vier bis sechs Stunden an.

Haben Sie sich für Retard-Tabletten entschieden, sind diese sogar bis zu 12 Stunden wirksam.

 
 

Die Nebenwirkungen

Auch Tilidin ist nicht frei von Nebenwirkungen, weshalb es sich um ein rezeptpflichtiges Medikament handelt.

Wollen Sie Tilidin kaufen, müssen Sie sich also vorher an Ihren Arzt wenden. Natürlich treten die Nebenwirkungen nicht bei jedem Konsumenten auf.

Zu Beginn der Behandlung können Übelkeit und Erbrechen aufkommen. Über eine längere Einnahme ist das eher selten. Gelegentlich kommt es auch zu Schwindelanfällen, Benommenheit oder vermehrter Müdigkeit.

Weitere Begleiterscheinungen sind vermehrtes Schwitzen sowie plötzliche Kopfschmerzen. Strengen Sie sich zusätzlich körperlich an, können sich die Symptome verschlechtern.

Nun kommen Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Depressionen und verminderte Wahrnehmung hinzu. Gerade letzteres sollten Sie beachten, denn nun sind Sie nicht mehr in der Lage, ein Fahrzeug im Straßenverkehr zu führen. Auch große Maschinen fallen darunter.

Außerdem senkt Tilidin die Hemmschwelle, wodurch es zu einem Gefühl der Euphorie kommt. Das kann Symptome wie Aggressionen, Selbstüberschätzung oder Größenwahn mit sich führen. Der Grund dafür ist, dass die Angstzustände reduziert werden.

Treten Nebenwirkungen auf, müssen Sie sofort Ihren Arzt konsultieren. Setzen Tilidin niemals selbstständig ab.

Bekannte Wechselwirkungen

Neben den Nebenwirkungen gibt es noch einige Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sowie Krankheiten.

Sie sollten Tilidin meiden, wenn Ihnen eine Überempfindlichkeit gegen Tilidin, Naloxon oder die anderen Bestandteile, wie Ethanol und Natriumedetat, bekannt sind.

Außerdem sollten Sie, wenn eine Alkoholabhängigkeit überstanden wurde, lieber ein anderes Schmerzmittel nehmen. Dasselbe gilt für Schmerzpatienten, bei denen eine Opioideabhängigkeit bekannt ist.

Diese sollten lieber alternative medikamentöse Mittel einnehmen. Ebenfalls wichtig zu wissen ist, dass Sie Tilidin nicht mit anderen Opiaten mischen dürfen.

Es kann zu unvorhersehbaren Wechselwirkungen kommen. Aber auch Antikoagulantia (Gerinnungshemmer) stellt ein Risiko dar.

Nehmen Sie beide Medikamente nicht gemeinsam ein. Es kann bei einigen Einzelfällen zum Abfall des Quick-Tests kommen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Gerade während der Schwangerschaft und später in der Stillzeit können Sie Schmerzen quälen.

Dabei gilt aber, dass Sie Tilidin bei einer bestehenden Schwangerschaft nicht einnehmen dürfen. Nehmen Sie das Schmerzmittel dennoch ein, kann es in seltenen Fällen zu Fruchtschäden oder Spätfolgen kommen. Der Grund sind die Opioide.

Die Spätfolgen zeigen sich auch bei Ihrem Neugeborenen, weshalb es zu massiven Entzugserscheinungen kommen kann. Haben Sie die Schwangerschaft überstanden und sind in der Stillzeit, ist die Einnahme von Nutzen und Risiko abhängig.

Im besten Fall verzichten Sie aber auf Tilidin, denn das Schmerzmittel kann in geringen Mengen in die Muttermilch übergehen. Anschließend wird es vom Neugeborenen eingenommen.

Weitere Warnhinweise

Bei Tilidin handelt es sich, wie bei Morphin, um ein Opiat.

Jenes wirkt auf das zentrale Nervensystem, was wiederum die Gefahr der missbräuchlichen Anwendung stark erhöht. Aus diesem Grund sollten Sie keine selbstständige Erhöhung der Dosis vornehmen.

Besprechen Sie sich vorher mit Ihrem Arzt. Ebenfalls sollten alle Patienten, die über eine manifeste Leberfunktionsstörung verfügen, auf Tilidin verzichten.

Es kann leicht zum Wirkungsverlust kommen. Der Grund ist, dass die Leber Tilidin nicht mehr oder nur unzureichend in den schmerzstillenden Stoff umwandeln kann. Daher entsteht keine Besserung der Schmerzen.

  • Außerdem wichtig ist, dass Sie zu Beginn der Behandlung mit der niedrigsten Dosis beginnen.

In manchen Fällen zeigt sich jetzt noch keine Linderung der Schmerzen.

Erhöhen Sie die Dosis nicht selbstständig, sondern wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Die Medikamentendosis muss genau auf Ihre Symptome zugeschnitten werden, was durch fachkompetente Hilfe möglich ist. Nur so verhindern Sie etwaige Nebenwirkungen.

Außerdem kann sich jetzt auch der Behandlungszeitraum ausweiten.

Wie kann man Tilidin kaufen?

Tilidin kann nicht freiverkäuflich im Handel erworben werden.

Um das Schmerzmittel zu nutzen, müssen Sie Ihren Haus-, oder Facharzt aufsuchen. Er nimmt eine Untersuchung vor und beurteilt, ob die Einnahme von Tilidin gerechtfertigt ist.

Anschließend erhalten Sie ein Rezept, welches Sie in der Apotheke einlösen können.

Jedoch ist nicht nur der Kauf in der Apotheke möglich, sondern auch über das Interne via Online Sprechstunde.

  • Bedenken Sie aber auch hierbei, dass Sie das Medikament nicht ohne ein gültiges Rezept erhalten.

Statt das Rezept Ihres Hausarztes einzuschicken, können Sie eine Ferndiagnose in Anspruch nehmen.

Online Rezept für Tilidin

Der erste Schritt sollte immer der Gang zum Arzt sein. Er kann Ihnen nicht nur die Einnahme von Tilidin verschreiben, sondern sich intensiver mit Ihren Symptomen beschäftigen.

Sie erhalten genau die Behandlung, die auf Sie zugeschnitten ist. Anschließend können Sie für Folgerezepte auch einen Online Service in Anspruch nehmen.

Damit ein Arzt sichergehen kann, dass Sie das Medikament benötigen, müssen Sie viele wichtige Fragen rund um Ihre Gesundheit und Ihre Erkrankung beantworten.

Anschließend schicken Sie die Bestellung inklusive Bezahlung ab.

Um auf Nummer sicherzugehen, meldet sich schon bald ein qualifizierter Arzt per Live Chat bei Ihnen.

  • Er klärt die wichtigsten Fragen und beurteilt am Ende, ob die Einnahme von Tilidin gerechtfertigt ist.

Erst, wenn der Arzt sein „OK“ gibt, erhalten Sie ein Rezept für Tilidin.

Jenes wird direkt an eine Versandapotheke weitergeleitet, wo das Medikament verpackt und versendet wird.

In den meisten Fällen kommt das Paket innerhalb von 24-48 Stunden an.

  • Sollte es zu einer Ablehnung durch den Arzt kommen, erhalten Sie natürlich Ihr bezahltes Geld zurück.

Außerdem kann unser Dienst nur von Personen ab 18 Jahren genutzt werden.

Um Ihre Sicherheit zu gewährleisten, arbeiten wir nur mit zugelassenen Versandapothekern und Medizinern zusammen.

Denken Sie aber immer daran, dass unser Service keinen Besuch beim Facharzt ersetzt.

Quellen:

  • https://de.wikipedia.org/wiki/Tilidin
  • https://www.apotheken-umschau.de/Medikamente/Tilidin-Wirkung-Nebenwirkungen-wichtige-Hinweise-532109.html
  • https://www.ratiopharm.de/produkte/details/praeparate/praeparatedaten/detail/pzn-4795539.html
  • https://www.fr.de/wissen/keine-suchtgefahr-schmerzpatienten-11524164.html