Modafinil

Der Wirkstoff Modafnil wird zur Schlafkrankheit (Narkolepsie) eingesetzt.

Durch den Wirkstoff haben Patienten bessere Konzentration und leiden weniger unter Schläfrigkeit und Erschöpfung.

Der Wirkstoff Modafinil bindet sich an die Andockstellen des Nervenbotenstoffes Adrenalin. Dadurch wird das zentrale Nervensystem aktiviert, und der Patient leidet weniger unter Müdigkeit.

Der Wirkstoff wird bei einer Schlafsucht mit oder ohne Erschlaffung der Skelettmuskulatur (Narkolepsie mit oder ohne Kataplexie) verschrieben.

Um ein Medikament mit dem Wirkstoff Modafinil kaufen zu können, wird ein gültiges Rezept benötigt.

Dieses kann Ihnen neben Ihren Hausarzt, auch per Online Sprechstunde ausgestellt werden.

Der Wirkstoff gilt als allgemein gut verträglich, kann in seltenen Fällen zu Kopfschmerzen und Unruhe führen.

  • Eine Übedosierung gilt es zu vermeiden.

Die vollständige Liste der Nebenwirkungen finden Sie im Beipackzettel.

Auch online finden Sie eine Gebrauchsinformation als .pdf

Der Wirkstoff Modafinil ist in folgenden Medikamenten vertreten:

  • Vigil (Deutschland)
  • Modasomil (Österreich, Schweiz)
  • Provigil (USA)
  • Aletrec (Kanada)
  • Modafinil 100mg:
MengePreisRezept
30 Tabl.99 €Anfragen
60 Tabl.139 €Anfragen
90 Tabl.199 €Anfragen
Im Preis enthalten:
  • Online Rezept Service
  • Zugelassenes Medikament
  • Expressversand (1-2 Tage)
modafinil-100mg

Der Wirkstoff Modafinil gehört zur Gruppe der zentral wirksamen indirekten Sympathomimetika.

Diese stimulieren den Sympathikus, also den anregenden Teil des vegetativen Nervensystems. Dadurch erfährt der Körper nachfolgend eine allgemeine Leistungssteigerung. Therapeutisch erfolgt der Einsatz vor allem zur Behandlung exzessiver Schläfrigkeit während des Tages (z.B. im Rahmen einer Narkolepsie).

Die Wirkung ist noch nicht vollständig aufgeklärt. Die Wirkungsweise beruht vermutlich auf einer Hemmung der Wiederaufnahme von modifizierten Aminosäuren bei der Kommunikation zwischen Nervenzellen, wodurch diese länger aktiviert bleiben.

Anwendungsgebiete

Der Wirkstoff kommt primär bei der auch als Schlafkrankheit bekannten Narkolepsie zum Einsatz.

Es reduziert in dieser Konstellation die exzessive Müdigkeit, unter der diese Patientengruppe leidet.

Weiterhin wird die Substanz zur Behandlung schwerer Formen des Schlaf-Apnoe-Syndroms eingesetzt bei Patienten, die trotz einer nächtlichen Überdrucktherapie weiterhin an ausgeprägter Tagesschläfrigkeit leiden.

Als drittes Einsatzgebiet kommt Modafinil bei Schichtarbeitern mit Diensten in der Wechselschicht zum Einsatz, wenn andere Maßnahmen zur Verbesserung der Schlafhygiene keine Erfolge gezeigt haben (sogenanntes Schichtarbeitersyndrom).

Bezüglich Europa hat die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) im Jahr 2011 die Zulassung eingeschränkt, sodass hier das Präparat nur noch zur Therapie der Narkolepsie eine Zulassung besitzt.

  • Grund war ein nicht optimales Nutzen/Risiko-Verhältnis im Einsatz bei den beiden letztgenannten Erkrankungen.

In Ländern außerhalb der Europäischen Union, wie z.B. den Vereinigten Staaten, ist Modafinil weiterhin für alle drei Krankheitsentitäten zugelassen.

Als “Off-Label-Use”, also einer Anwendung ohne Zulassung, wird das Medikament auch häufig zur Therapie des Chronic Fatigue Syndrom, ADHS und Depressionen eingesetzt. Diese Indikation ist vom Hersteller nicht vorgesehen.

Modafinil als Gehirndoping

Durch die Verbesserung des Langzeitgedächtnisses und der Denkfähigkeit wird Modafinil auch häufig zum arbeiten und lernen missbräuchlich verwendet.

Auch eine verbessete Stimmung und Hemmung des Appetits ist möglich.

In den USA wurde ein bekannter Hollywood Streifen mit Bradley Cooper “Limitless” (Deut. Ohne Limit) basierend auf diese positiven Eigenschaften verfilmt worden.

  • Erhöht die Denk & Kozentrationsfähigkiet
  • Verbessertes Erinnerungsvermögen
  • Macht wach auf konzentriert
  • Steigert die Gemütslage
  • Hemmt den Apptit

Auch beim Sport sorgt der Wirkstoff für eine Leistungssteigerung und gehört dadurch zur Liste der verbotenen Substanzen.

  • Modafinil steht  auf der Dopingliste.

Die Wirkungsweise

Die genaue Wirkungsweise ist nach derzeitigem Stand der Forschung noch unbekannt.

Der momentan vermutete Wirkungsmechanismus besteht in einer Wiederaufnahmehemmung von biogenen Aminen im synaptischen Spalt, welche hier als Botenstoffe fungieren. Dies führt zu einer selektiven Stimulation von Alpha-1-Rezeptoren. Hierdurch bleiben die angesprochenen Nervenzellen länger aktiv, was in der Gesamtheit zu einer deutlich intensiveren Wachheit führt.

Als gesichert gilt, dass Modafinil den Abbau (genauer: Reuptake) von Dopamin hemmt. Im Vergleich zu anderen Stoffen dieser Wirkungsklasse wie z.B. Amphetamin zeigt es eine schwächere Wirkung, daher besteht bei der Behandlung nur ein geringes Suchtpotential.

Aus diesem Grund unterliegt das Medikament auch nicht der Betäubungsmittelverordnung.

Anwendung (Einnahme)

Die Einnahme erfolgt als Tablette in der jeweils vom Arzt verschriebenen Dosierung.

Die Tabletten sollten hierbei nicht weiter unterteilt werden. Übliche Dosierungen bestehen einmal in einer Einnahme der Gesamtdosis am Morgen, wodurch über die erste Tageshälfte ein hoher Wirkspiegel erreicht wird.

Eine andere Dosierung besteht in der Einnahme verteilt auf eine Tablette am Morgen und eine am Mittag. Hier ist der Wirkspiegel nicht ganz so hoch wie bei Ersterem, allerdings hält die Wirkung etwas länger an.

Die Wahl der Dosierung hängt auch von der Intensität des Ansprechens auf Patientenseite ab und kann im Verlauf modifiziert werden.

Es sollte während der Therapie auf Herzfrequenz und Blutdruck geachtet werden, wobei die Messungen auch durch den Patienten ausgeführt werden können, wenn die Ergebnisse ärztlich in der Sprechstunde thematisiert werden.

Eine zu späte Einnahme sollte vermieden werden, da es sonst zu Einschlafschwierigkeiten kommen kann.

Nebenwirkungen

Im Rahmen der Therapie kommt es sehr häufig zu leichten bis mittelschweren Kopfschmerzen, welche dosisabhängig auftreten.

Nach einigen Tagen der Therapie lassen diese nach oder verschwinden vollständig.

Weiterhin treten gehäuft ein verschwommenes Sehen sowie Herzklopfen auf.

Auch kommt es bei bis zu zehn Prozent der Behandelten zu Nervosität, Schlaflosigkeit, Angst, Depression und Denkstörungen bis hin zur Verwirrtheit.

Generell lässt sich sagen, dass ein Großteil der Nebenwirkungen auf der hervorgerufenen Sympathikusaktivierung beruht.

Gegenanzeigen / Wechselwirkungen

Bei einer Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff besteht eine absolute Kontraindikation.

Dies gilt ebenso bei Alkoholabusus, Arzneimittel- und Drogenmissbrauch, auch wenn dieser schon seit einem längeren Zeitraum beendet ist.

Relative Kontraindikationen bestehen bei erhöhtem, nicht-behandeltem Bluthochdruck sowie Herzrhythmusstörungen aber auch bei Angstzuständen, Psychosen oder Depressionen.

  • Wechselwirkungen:

Zu Wechselwirkungen kann es bei gleichzeitiger Einnahme von Itraconazol oder Amitriptylin kommen.

Diese Stoffe werden durch enzymatische Wechselwirkungen rascher abgebaut, sodass eine Dosisanpassung erforderlich wird.

Sollten gerinnungshemmende Stoffe zeitgleich eingenommen werden, muss durch den behandelnden Arzt regelmäßig der Gerinnungsstatus überprüft werden.

Warnhinweise

In der Schwangerschaft sollte das Medikament nicht eingenommen werden, ebenso nicht während der Stillzeit.

Die Wirksamkeit bei gleichzeitiger Einnahme der Anti-Baby-Pille kann nicht gewährleistet werden, sodass für den Therapiezeitraum und den ersten Zyklus danach alternative Verhütungsmethoden in Erwägung zu ziehen sind.

Das Reaktionsvermögen kann beeinträchtigt sein, insbesondere zu Beginn der Therapie. Daher ist bei der Teilnahme am motorisierten Straßenverkehr oder der Bedienung sicherheitskritischer Maschinen Vorsicht geboten.

Bei Leistungssportlern kann ein etwaiger Dopingtest positiv ausfallen, sodass hier entsprechende Beratung im Vorfeld erforderlich wird.

Modafinil sollte außerdem nicht gleichzeitig mit Alkohol oder anderen Drogen eingenommen werden.

Wo kann man Modafinil kaufen?

Wenn Ihnen ein Rezept ausgestellt worden ist, können Sie in jeder Apotheke Modafinil kaufen.

Falls das Medikament nicht vorrätig ist, können Sie es auch über eine Online Apotheke, nach dem Sie das Rezept eingesendet haben, bestellen.

Alternativ können Sie auch eine Online Sprechstunde in Anspruch nehmen, um die Behandlung mit Modafinil über das Internet anzufragen.

Ihnen kann das benötigte Rezept nach dem ausfüllen eines Fragebogens und einem Live Chat mit dem Arzt ausgestellt werden.

Sollte dies nicht möglich sein, wird Ihnen der Betrag zurückerstattet.

Quellen:

  • https://www.netdoktor.de/medikamente/modafinil/
  • https://www.apotheken-umschau.de/Medikamente/Beipackzettel/MODAFINIL-Heumann-100-mg-Tabletten-7290739.html
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Modafinil
  • https://www.aurobindo-pharma.de/GI/GI-Modafinil-Aurobindo-100-mg-Insert.pdf
  • https://www.scinexx.de/news/medizin/gehirndoping-modafinil-funktioniert/